Buchtrailer zur Jesuitin
24. Februar 2010

Bei Youtube gibt es jetzt einen Trailer zur Jesuitin von Lissabon, gestaltet vom Aufbau-Verlag. Mich begeistern vor allem die Staubflocken vor der Linse, sie geben dem Film Kinoflair, finde ich. Hier geht’s zum Trailer.

Außerdem hat Aufbau eine Themenseite zum Roman eingerichtet, mit Interview, historischen Hintergründen und einer Leseprobe. In einer Woche kommt das Buch in die Läden. Bin schon richtig aufgeregt ...



Erstes Buch in Polnisch
24. Februar 2010

Vom Glück zu leben ist gerade in Polen erschienen, übersetzt von Marta Majorczyk. Der polnische Verlag hat jeden der Texte aufwendig illustriert, so kommt es, dass das Buch in Deutschland 160, in Polen 250 Seiten hat. Trotzdem kostet Mały poradnik szczęśliwego życia umgerechnet nur 6,50 Euro, als gebundenes Buch mit fliederfarbenem Lesebändchen. Bin beeindruckt!



Facebook
10. Februar 2010

Plötzlich sind alle auf Facebook. Dem Sog kann ich mich nicht entziehen. Habe zuerst eine persönliche Seite eingerichtet, nachdem aber immer häufiger auch Leser meiner Bücher geschrieben haben, ob sie nicht Facebook-Freund werden können, habe ich eine Fanseite gestartet. Dort werde ich künftig kleine Zwischenmeldungen bringen, Anekdoten aus dem Autorenalltag, Wichtiges und Unwichtiges, wozu eben Facebook einen verführt.

Dieses Journal führe ich weiter und melde mich alle zwei bis drei Wochen mit längeren Einträgen. Zur Facebook-Fanseite.

Heute habe ich mehrere Stunden damit zugebracht, die Texte für ein neues Lebenskünstler-Buch beim Brunnen Verlag in die richtige Reihenfolge zu bringen. Ich schreibe sie, wie sie mir eben einfallen, über zwei Jahre verteilt. Im Buch sollen sie harmonieren und abwechslungsreich aufgereiht sein. Morgen lese ich das komplette Manuskript, mal sehen, ob die Aufstellung mir gefällt.



Heiß Duschen
03. Februar 2010

Heute fiel mir im Bett, gleich nach dem Aufwachen, eine Geschichte ein. Wie einen Film sah ich sie vor mir. In solchen Momenten darf ich keine Zeit verlieren, indem ich mich erst anziehe, die Zähne putze und frühstücke – bis dahin wäre die Geschichte nur noch ein verschwommener Nebel. Also habe ich mich im Pyjama an den Computer gesetzt und geschrieben. Die Geschichte war gerettet.

Als ich mit dem Niederschreiben fertig war, fror ich.

Ich gehe heute abend Volleyballspielen, eigentlich hatte ich vor, erst nach dem Sport zu duschen. Aber ich brauchte Wärme. Also habe ich mich unter die Dusche gestellt. Es hat sich wunderbar angefühlt, wie das heiße Wasser über meinen Körper spülte und mich langsam aufwärmte.

Dieses ungeplante Duschen macht mir wieder einmal bewusst, welchen Luxus ich genieße. Ich kann so oft heiß duschen, wie ich möchte, ohne fürchten zu müssen, dass das Geld dann nicht mehr für Miete oder Essen reicht.

Ein Bad in 180 Liter Wasser kostet 25 Cent für das Wasser und 4,50 Euro für Strom oder Gas. Einmal zu baden kostet also 4,75 Euro. Zehn Minuten zu duschen kostet 1,50 Euro. Denkt ihr darüber nach? Ist euch bewusst, dass ihr euch das unbesorgt leisten könnt?

Jetzt fühle ich mich sauber und warm, und meine Haut ist erfrischt. Außerdem habe ich einen neuen Pullover angezogen, anthrazitfarben, ich habe ihn heute zum ersten Mal an. Ich bin glücklich! Der Tag kann beginnen.



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