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Idee für Weihnachten
15. Dezember 2015

Sucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk? Die Autorenwelt verschickt versandkostenfrei signierte Bücher von mir: „Stille Nacht“, „Die Todgeweihte“ und „Berlin Feuerland“ (ich habe einen ganzen Stapel im Voraus mit einem kleinen Gruß versehen). Hier bestellen [Nachtrag: „Stille Nacht“ war nach zwei Tagen ausverkauft, jetzt gibt es signiert nur noch die beiden Romane.]



Brüche und Versöhnungen
25. November 2015

Kaum ein anderes Weihnachtslied geht zu Herzen wie „Stille Nacht, heilige Nacht“. In über 300 Sprachen übersetzt, wird es heute weltweit gesungen und gespielt. Doch wie ist das Lied entstanden? Ich habe mich auf Spurensuche begeben und nehme die Leser mit in das Jahr 1817. Dabei hat mich überrascht, dass Joseph Mohr diesen berührenden Text schreiben konnte, obwohl er unter schwierigen Verhältnissen aufwuchs und kaum den Kriegen und der Armut entkam. Seine Mutter Anna arbeitete als Strickerin. Jedes ihrer vier Kinder stammte von einem anderen Vater, und für jedes von ihnen musste die Mutter im Stadtgericht in einem demütigenden Unzuchtsverfahren ihre Sünde bekennen und eine Strafe zahlen. Man war damals gebrandmarkt als uneheliches Kind.

Josephs Vater war Musketier im Dienst des Fürsterzbischofs. Ein halbes Jahr vor Josephs Geburt tauchte er unter. Joseph lernte ihn nie kennen. Ein Familienidyll wie im Lied „Stille Nacht“ gab es für ihn nicht, ein Idyll, in dem zwei Eltern einander vertrauen, wie es in der ersten Strophe heißt, und über ihr Kind wachen. Er wuchs vaterlos und in Armut auf. Dann erfuhr er, dass sein Vater gestorben war, ohne dass die beiden sich je getroffen hätten. Das muss eine tiefe Enttäuschung für ihn gewesen sein. Dieses mangelnde Interesse des Vaters an ihm – ich kann mir die Verletzung des jungen Joseph Mohr ausmalen. Als auch noch der Großvater starb, dichtete er die Strophen von „Stille Nacht“. Welche Sehnsucht schwingt in dem Lied mit! All das, was Joseph Mohr im Leben verwehrt geblieben ist, sucht er bei Jesus Christus.

Er kam in ein Flößerstädtchen. Dort verliebt sich in meiner Weihnachtserzählung eine junge Frau in den musikalischen Hilfspriester, ich nenne sie Sophie. Das Grundthema der Erzählung ist Versöhnung. Es ist das Grundthema von Weihnachten und zugleich das Thema von „Stille Nacht“. Ich zeige, wie das Lied schon bei seiner ersten Aufführung zu Weihnachten 1818 Menschen verändern konnte. Hier geht es zur Leseprobe.



„Packend und berührend“
13. Oktober 2015

Frisch in den Buchhandlungen eingetroffen: die Neuausgabe der „Todgeweihten“. Behutsam von mir überarbeitet, mit einer wunderschönen Karte von Basel im Mittelalter, für diese Ausgabe neu gezeichnet von Norman Hothum. Ich finde, das Buch ist als Klappenbroschur mit 416 Seiten für 9,99 Euro nicht nur ein Schmuckstück, sondern auch ein Schnäppchen. Ich bin happy!

Und das sagt die Presse:

Packend und berührend.

Buchreport Magazin


Spannender als jeder Katastrophenfilm. Eine wortmächtige, bisweilen fast lyrisch formulierte Erzählung.

DeutschlandRadio Kultur


Mitten hinein in die Zeit der großen Katastrophen. Finster ... Heftig ... Grausam. Und doch fürs Gefühlige noch eine Liebesgeschichte.

Südwest Presse


Ein historischer Leckerbissen!

Bild am Sonntag

 
Ein spannender Historienthriller mit klugen Gesprächen über Gottes Gerechtigkeit.

SWR


Ein dramatischer Liebesroman.

Schweizer Radio DRS1

 

Als Buchpapa kann ich da gar nicht anders, ich bin stolz und überglücklich. Hier geht es zur Leseprobe.



Zeit für Gespräche
12. Oktober 2015

Seid ihr auf der Frankfurter Buchmesse diese Woche? Ich bin am Freitag dort: Von 12:00-13:00 Uhr findet ihr mich am Stand des Blessing-Verlags in Halle 3.0, F20. Kommt vorbei, und wir plaudern ein wenig!



Für das neue Buch von Samuel Koch ...
09. Oktober 2015

... bin ich viel gereist. Ich habe ihn während der Dreharbeiten für „Sturm der Liebe“ in München besucht, habe in Wilhelmshaven bei einer Theateraufführung seines Kafka-Stücks mitgeholfen, ihn an Robert, seinen Schauspielkollegen, zu kleben, habe ihn zu Konzertlesungen begleitet und natürlich zu Hause konzentriert zugehört, während er mir Erlebnisse und Anekdoten diktierte. Herausgekommen ist ein persönliches, frisches und ermutigendes Buch von einem, der sagt: „Ich habe gelernt, nicht ständig zu fragen: Was kann ich nicht?, sondern mich darauf zu konzentrieren: Was kann ich?“

Samuel erzählt im Buch von verzweifelten Nächten, vor allem aber vom Mut, Dinge anzupacken und sein Leben zu gestalten. Ich freue mich, dass „Rolle vorwärts“ inzwischen in den Läden angekommen ist (und gleich auf Platz 36 der Bestsellerliste) und ihr genießen könnt, was ich im letzten halben Jahr genießen durfte: Futter fürs Herz und Inspiration für einen neuen Blick auf das Leben! Zur Leseprobe



weitere Neuigkeiten

Nächste Lesung

Hof, 19. Februar 2016

19:30 Uhr, Herpichs Culinarium, Leopoldstr. 2, 95030 Hof.

Kulinarische Lesung aus Berlin Feuerland, mit Sektempfang, Live-Musik und 3-Gänge-Menü. Karten nur im Vorverkauf bei der Buchgalerie im Altstadthof, Tel.: 09281-5406622.

 

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